* Kleine Bieler Büchermesse

31. Oktober & 1. November

 * petite foire biennoise du livre

31 octobre & 1er novembre

 

 

   Aussteller / exposants

 

 

 

Zu jeder vollen Stunde im FX Studio:

Der Antiquar am Hirschengraben – Dokumentarfilm

Bald ist Jaime Romagosa 90 Jahre alt. Zeit, sein Buchantiquariat am Hirschengraben in Bern zu schliessen. Aber ganz aufgeben mag er den Laden nicht. In einem Hinterraum bewahrt er seine besten Stücke auf.

Er pflegt die Bücher, die oft hunderte von Jahren älter sind als er selber und die ihn überleben werden. Doch nicht jedem verkauft er seine Bücher. Sie sollen in gute Hände kommen. Dafür will er sorgen, bis zuletzt.

 

Leila Kühni, geboren 1970, lebt und arbeitet in Bern. Seit 2007 realisiert sie Dokumentarfilme zu sozialen oder kulturellen Themen, unter anderem «Gartentor, Kulturminister» (Dok, 2007).

 

 

 

VISION 2035 – 1. Stock

Die Redaktion von VISION 2035 zeigt, was sie macht.

Sie wird ihre nichtexistente Redaktionsstube an die

Buchmesse zügeln und dort während zwei Tagen eine

neue Ausgabe produzieren. Eine Zeitung mit Vision

– von Tomaten, Gemeinschaftsgärten, Stadtentwicklung,

urbaner Landwirtschaft und von Alternativen

insgesamt.

 

 

Vision 2035 – 1er étage

La rédaction de VISION 2035 présentera son travail.

Elle installera ses bureaux – inexistants ! - dans la foire

et produira pendant deux jours un nouveau numéro.

Un journal avec une vision alternative – celle de tomates,

de jardins communautaires, de développement des

cités et d’agriculture urbaine.

 

 

  • Samstag: 16 bis 23 Uhr / samedi: 16 - 23 h
  • Sonntag: 10 bis 17 Uhr / dimanche: 10 - 17 h

 

Torticolis et frères proposent:

"Loto édition: chance d'être édité, auto édition, et subvention?"

Dimanche, voir l'affichage!

 

Schweizerisches Literaturinstitut Biel

Schmökern Sie hinein ins Schweizerische Literaturinstitut Biel! Eine Auswahl der neusten Publikationen von aktuellen und ehemaligen Studierenden, die jährliche Anthologie des Literaturinstituts «La Liesette littéraire» sowie der Sammelband, der Auszüge aus den Bachelorthesen des des Abschlussjahrgangs 2015 versammelt, laden zum literarischen Verweilen ein.

Ausserdem beantworten wir gerne Ihre Fragen zum Bachelorstudium in Literarischem Schreiben (www.literaturinstitut.ch) und zum aussercurricularen Online-Literaturmentorat (www.literaturmentorat.ch), das Schreibende ein halbes Jahr in ihrer Arbeit begleitet.

 

Institut littéraire suisse Bienne

Venez bouquiner dans l’Institut Littéraire de Bienne ! Vous pourrez vous attarder sur un choix de publications récentes sorties des plumes de ses étudiant(e)s actuel(le)s et ancien(ne)s , sur l’anthologie annuelle de l’Institut Littéraire « La Liesette littéraire », sur le recueil réunissant les extraits des thèses des bachelors de l’année 2015 – que de plaisirs littéraires à découvrir ! De notre côté, nous nous ferons un plaisir de répondre à vosquestions au sujet du cursus du Bachelor of Arts en écriture littéraire proposé par l’Institut (www.istitutlitteraire.ch) et au sujet du mentorat en ligne qui, lui, s‘adresse à des personnes de tout âge qui écrivent et travaillent à des projets littéraires d‘une certaine ampleur et qui cherchent un échange autour de leur travail (www.mentoratlitteraire.ch).

 

 

REVOLUTION

PAR MINUTE

 

 

 

 

 

 L'idée du stand est de proposer une sélection de disques produit par des labels indépendants de la région.Un petit salon avec un sofa, une table basse, des tourne-disques et des vinyles a vendre. Éventuellement une parois ou un mur pour des posters. Bref, une ambiance décontractée pour écouter de la musique et lire le livre que l'on vient de s'acheter au stand d'à côté.

 

Proposé par le Collectif Rodynam

 

 

 

 

Alain Wafelmann (vatter&vatter)

Dichter Alain Wafelmann aus Bern liest im Gehen durch die Räume.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sonntag, 1. Nov. / dimanche 1er nov.

 

10 Uhr / h Farblabor / labo couleur

Gerlinde Michel: Der Brief

(edition 8)

Jettas kontrolliertes Leben zwischen Ehemann, Kindern,

possessiver Mutter und Büroarbeit ist aus den

Fugen geraten. Schon länger schafft sie es nicht, ihrer

pubertierenden Tochter Paroli zu bieten und sich von

den Ansprüchen der Mutter abzugrenzen. Auch zu

ihrem Mann scheint es kaum mehr eine Verbindung zu

geben. Und seit ihr trotz aller Selbstdisziplin ein fatales

Missgeschick passiert ist, will gar nichts mehr klappen.

Nun hat sie auch noch mit einem anonymen Brief in

das Leben anderer eingegriffen. Die Lawine, die sie damit

lostritt, kann sie je länger je weniger kontrollieren.

 

10 Uhr / h Leseinsel / Îlot de lecture

Weisst du, welches Tier?

(verlag die brotsuppe)

Jedes Tier hat einen Wunsch. Es wäre gerne anders: Kleiner oder gefährlicher oder niedlicher. Sauberer oder fauler oder einfach nur anderswo zuhause. Im Warmen oder im Wasser oder auf der Wiese. Jedes Tier wäre gerne ein anderes. Findest du heraus, welches?

Ein Vorlese- und Erzählbuch zum Mitraten ab 5 Jahren.

»Das lustigste Tierlexikon seit Brehms Tierleben, verschachtelter als die Bremer Stadtmusikanten. Man hat

sich ja schon immer gefragt: Wovon träumen all diese Tiere eigentlich?« Daniel Mezger

Die Autorin Regina Dürig hat zahlreiche Texte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene verfasst, zuletzt

wurde sie mit dem Peter-Härtling-Preis ausgezeichnet.

Die Illustratorin Jeannine Moll ist, neben ihrer Arbeit

als Grafikerin, eine leidenschaftliche Zeichnerin.

Beide leben in Biel.

 

11 Uhr / h  Fotostudio / studio photo

Laurent Boillat – l‘Art en Oeuvre

(Société jurassienne d‘Emulation)

Graveur et sculpteur né à Tramelan, Laurent Boillat

(1911-1985) est un artiste passé maître dans de

nombreuses techniques et auteur d‘une abondante

production. Il laisse un catalogue fort de plus d‘un

millier d‘oeuvres (700 gravures et 300 sculptures).

Créateur fécond, il participe activement à la fondation

et au développement des Salons jurassiens des

Beaux-Arts, de la Société littéraire de Tramelan, de la

Revue Transjurane ou encore de la Société des peintres

et sculpteurs jurassiens (SPSJ).

« Laurent Boillat » est dû à la plume de Silvia Amstutz,

historienne de l’art, et d’Anne Schild, historienne

de l’art et conservatrice du Musée de l’Hôtel-Dieu à

Porrentruy.

 

11 Uhr / h Fotostudio / studio photo

Literaturclub

Der Literaturclub im Schweizer Fernsehen oft gesehen,

aber nie so erlebt wie bei uns!

Es moderiert Daniel Rothenbühler, der dieses Jahr den

Kulturvermittlungspreis vom Kanton Bern für sein

vielfältiges Literaturschaffen erhalten hat. Mit dabei

sind Samuel Moser, Literaturkritiker aus Biel, sowie

zwei weitere Literaturkritikerinnen, deren Namen bei

Drucklegung noch nicht bekannt waren.

Es werden vier Bücher ausführlich diskutiert und vier

kurz vorgestellt. Alle besprochenen Bücher finden Sie

auf der edICIon.

 

12 Uhr / h Farblabor / labo couleur

Willi Wottreng: Lülü

 (bilgerverlag)

Aufruhr in Riedwil im Tösstal, einem Tal, das in frühen

Zeiten von den Kelten besiedelt gewesen sein soll. In den zum Teil fast unberührten Seitentälern leben Gämsen, Auerhahn und ausgewilderte Luchse. Von Ufosichtungen ist die Rede, und auch an die bigotten Prediger auf den Hügeln hat man sich gewöhnt. Aber zwei Tote in einem fremden Grab? Das ist mindestens einer zuviel, zumal von dem, der eigentlich darin liegen sollte, jede Spur fehlt. »Lülü« ist eine fein komponierte Groteske, ein hintersinniges Lesevergnügen, in dem Willi Wottreng von Anton Moser, dem Jenischen erzählt, der eine Theorie der akustischen Archäologie entwickelt hat und partout nicht davon ablassen will, eine Welt, die sich im Umbruch befindet, ins Reich des Phantastischen entführen zu wollen.

Nach einem Studium in Geschichte und einer bewegten

Zeit als 68er-Aktivist wandte sich Willi Wottreng

dem Journalismus zu. Wottreng arbeitete jahrelang

als Redaktor, zunächst bei der Weltwoche später bei

der NZZ am Sonntag. Populär sind die Nachrufe, die er

schrieb. Kleine Meisterwerke in der Darstellung brüchiger

Biographien. Willi Wottreng liest und unterhält

sich mit seinem Verleger Ricco Bilger über Jenische,

Xenophobie und das Groteske in der Literatur.

 

12 Uhr / h Leseinsel / Îlot de lecture

Motel 18 (Editions G d‘Encre)

François Beuchat: « La dame au chapeau bleu »

A La Neuveville, situé au bord de la route : un motel

coincé entre la chaîne du Jura et le lac de Bienne, une

pizzeria « Chez Vincent », une station-service « Esso »… 18 chambres au confort honnête accueillent des clients de passage, des représentants de commerce, des familles et des rendez-vous discrets. Le décor est posé, comme une toile d’Edward Hopper. Depuis les années 60, chacune des chambres a vu se dérouler des histoires anodines, tristes, drôles, heureuses ou tragiques.

38 auteures et auteurs rendent hommage à ce lieu singulier, en inventant une histoire inspirée de rencontres banales, insolites, passionnées, voire improbables.

 

12 Uhr / h Corner

Fritz Mühlemann:

«dort wohnen die narren»

(edition clandestin)

In den Wäldchen des Anstaltsgeländes der psychiatrischen Klinik am Steinhof beziehen 1989 gegen achtzigtausend Saatkrähen aus Russland ihr Quartier für

das Winterhalbjahr. Erzählt wird von der Einweisung

Rookes in die Klinik, von ihrer Liebe zu den Krähen,

von anderen Rabenvögeln mit einer Affinität zum

Steinhof, wie Peter Altenberg oder Thomas Bernhard.

Ein Stück Literatur, das im besten Sinne vom Kleinen

ausgeht und dabei das Grosse trifft.

 

13 Uhr / h Leseinsel / Îlot de lecture

Les Ecrieurs: Perturbation collective sur le thème « les rapports des écrivains aus éditeurs »

Les Ecrieurs, le collectif qui vous veut du bien, proposera

des textes inédits pour l‘edicion 2015. Les Ecrieurs? Des auteurs biennois d’horizons et de générations diverses, qui écrivent et répandent leur prose.

Avec:  Colin Bottinelli, Michael Brack, Tristan Donzé, José Gsell, Thierry Luterbacher, Antoine Rubin, Marina Skalova, Thierry Stegmüller

 

13 Uhr / h Fotostudio / studio photo

Wolfgang Zät: Im Dickicht der Bilder

(Till Schaap Edition)

Wolfgang Zäts Bilder sind ein einmaliges Eintauchen

und Auftauchen. Sie ziehen in sich hinein und bilden

einen Raum der Neugierde und des Entdeckens. Monochrome, schwarze Linolschnitte – technisch ein gewagtes Unterfangen – sind bisher der Endpunkt einer

Werkentwicklung, die Zät in den letzten zehn Jahren

konsequent weitergetrieben hat. Bereits ein einziger

Schnitt in die Linolfläche ergibt einen neuen Raum.

Wolfgang Zät ist 1962 in Vinelz geboren, lebt und

arbeitet in Bern. Seine bevorzugte Technik ist der

Hochdruck.

 

14 Uhr / h Farblabor / labo couleur

Didier Müller: Les neufs couronnes

(Société jurassienne d‘Emulation)

« Les neuf couronnes » sont un second ouvrage de

vulgarisation de Didier Müller sur les codes secrets

décryptés. L‘approche est à la fois ludique et attrayante,

puisque ce roman didactique, dont l‘intrigue se déroule

au coeur du Jura, présente une histoire résumée

de la cryptographie classique à travers neuf chiffres

choisis entre l‘Antiquité et le début du XXe siècle.

Didier Müller est professeur de mathématique au Lycée

cantonal de Porrentruy et l‘auteur d‘un premier livre

intitulé « Les Codes secrets décryptés » qui a connu un

succès retentissant.

 

14 Uhr / h Fotostudio / studio photo

(Foglietto Verlag)

Die Wussels sind eine grosse Familie, sie leben im Wald. Dingi und Loth, die beiden Jüngsten, reissen nachts aus. Wohl haben sie Flausen im Kopf, aber singen können

sie wunderschön.

Esther Leist hat die Geschichte geschrieben und illustriert. Die Melodien zu den vier Liedern komponierte Barbara Künzler.

 

14 Uhr / h Leseinsel / Îlot de lecture

Eva Roth: Blanko

(edition 8)

Vergangenheit gibt es nicht für Silvia. Und folglich

auch nicht für ihre Tochter Ayleen. Doch die 17-Jährige

findet sich nicht länger damit ab, dass alles, was vor

ihrer Geburt liegt, in einen dichten Nebel gehüllt ist,

der nicht einmal Schemen erkennen lässt. Fragen

bringt nichts – ihre Mutter verschwindet bei der

kleinsten Äusserung, die in die Vergangenheit weist,

schweigend hinter der Maske ihres unverbindlichen

Lächelns.

So beginnt Ayleen, Gesteinsschicht um Gesteinsschicht

abzutragen. Sie bohrt unerbittlich in die Tiefe, legt

Vaterspuren frei, die auf den afrikanischen Kontinent

und zu den Abgründen schweizerischer Flüchtlingspolitik

führen, folgt Mutterspuren ins Herz des Schweizer

Gesteinsmassivs und dringt bis zu jenem Tag in Silvias

Leben vor, der am Anfang der Geschichtsauslöschung

stand.

 

14 Uhr / h Corner

Marco Paoluzzo: Iceland - My Zen Garden and Other Stories

(Edition Till Schaap)

Seit 20 Jahren bereist Marco Paoluzzo Island und fotografiert leidenschaftlich die grossartige Landschaft. Die Insel ist mittlerweile zu seiner zweiten Heimat geworden. In diesem Buch sind seine Lieblingsbilder vereint, die mehrheitlich bisher noch unveröffentlicht sind. Schwarzweiss ist die Bildsprache, die Marco Paoluzzo meisterhaft beherrscht.

Marco Paoluzzo ist 1949 in Biel geboren, arbeitete

nach seiner Ausbildung an der Ecole de Photographie

in Vevey als Werbefotograf. Heute ist er freier

Fotograf.

 

15 Uhr / h Farblabor / labo couleur

François Beuchat: les heures bleues

(éditions d‘autre part)

Ce qu’on appelle généralement l’inconscient, ou ce qu’on a tout au fond de soi, et donc souvent sans le savoir, joue là-dedans une grande part. On pourrait aussi dire, d’une certaine façon, que je suis un peu le scribe du Temps perdu, puisque les souvenirs, recréés ou créés partiellement y trouvent toute leur importance.

Né en 1945, François Beuchat vit désormais à Bienne,

après avoir passé une grande partie de sa vie à Nidau.

Il a publié un recueil d‘aphorismes et de poèmes,

« Ballade en rose et noir » en 1988 aux éditions Panorama puis, aux éditions d’autre part « L‘Inadapté » en 2005 et « Le moineau dans un bocal » en 2010. En 2012, il a remis l’ensemble de ses manuscrits et notes à la Bibliothèque cantonale de Porrentruy.

Ces « fragments » publiés sont une petite partie d‘un

immense territoire, soit quelques 17’000 pages écrites

par l‘auteur ces vingt-cinq dernières années.

 

14 Uhr / h Fotostudio / studio photo

(BELTZ Verlag)

Jonna ist fasziniert von dem Typen mit den roten

Cowboystiefeln, der auf einmal da sitzt, drei Stücke

Mohn-Zitronen-Sahnetorte verschlingt, aber nicht bezahlen kann: Leo. Schwierig zu sagen, ob er geheimnisvoll ist oder einfach nur arrogant. Leo bekommt einen Aushilfsjob in der Druckerei von Jonnas Vater und nistet sich nach und nach bei Jonna ein. Er flirtet mir ihr, er macht sich lustig über sie, er ignoriert sie. Bald wird Jonna klar, dass Leo unberechenbar ist. Aber sie ahnt nicht, welche Folgen sein Lieblingssatz für ihr Leben haben wird: Eigentlich lieber nicht.

«Der Roman besticht durch seine kunstvolle Sprache

und die behutsame Erzählhaltung.»

Regina Dürig liest aus ihrem Jugendroman «2 1/2 Gespenster», der mit dem Peter Härtling-Preis ausgezeichnet wurde und für den Schweizer Kinder- und

Jugendmedienpreis 2015 nominiert ist.

 

15 Uhr / h Leseinsel / Îlot de lecture

Tilo Steireif: »Der Räuber«

(Edition Haus am Gern)

Das Buch zeigt die künstlerische Auseinandersetzung Tilo Steireifs mit dem «Räuber-Roman», jenem Meilenstein der literarischen Moderne, den Robert Walser 1925 in Bern in mikrografischer Form zu Papier brachte und der erst 1972 entziffert und aus dem Nachlass publiziert wurde. Tilo Steireifs großartige Interpretation des Romans wird erstmals veröffentlicht. Der Tendenz zur Überschreitung und Entgrenzung, die im Roman spürbar ist, verleiht Steireif unverblümt Nachdruck, indem er die realistische Handlung, an der Walsers Text bei aller Kühnheit festhält, ins Fantastische überhöht.

Mit einem Nachwort von Dr. Reto Sorg, Leiter des Robert Walser-Zentrums in Bern.

Tilo Steireif (*1969) absolvierte die École cantonale d’art de Lausanne (ECAL) sowie die Haute école d’art et de design de Genève (HEAD) und lebt in Lausanne.

 

Das Robert Walser-Zentrum in Bern zeigt alle 112 Zeichnungen von Tilo Steireif in einer Sonderausstellung, die am 19. November 2015 um 18 Uhr eröffnet wird.

 

16 Uhr / h Farblabor / labo couleur

Li Mollet und

Elisabeth Wandeler-Deck

(edition taberna kritika)

In Li Mollets Prosaband «irgendwann vielleicht» wird die Welt als poetisches Material betrachtet und synästhetisch wahrgenommen. Die Beobachtungen sind weitgefächert, aber auch disparat und kontingent. Mollets Sprache modelliert diese zu ungewohnten Gebilden und überraschend neuen Zusammenhängen.

Li Mollet lebt in Spiegel bei Bern. Sie verfasst Prosa, lyrische Prosa, Erzählungen und Essays. Nach »sondern« ist «irgendwann vielleicht» ihr zweiter Band in der Edition taberna kritika.

 

Mit Elisabeth Wandeler-Decks neuestem Buch «Das

Heimweh der Meeresschildkröten – Heterotopien der

Nacht» entstand ein vielstimmiger, von der Geschichte

des Donauraums wie von dessen Topografie ebenso

geprägter wie vom Wesen der Oper durchdrungener

Text. Elisabeth Wandeler-Deck lebt als freischaffende

Autorin und Publizistin in Zürich. Ebenfalls von ihr in der Edition erschienen: «Da liegt noch ihr Schal» sowie «Ein Fonduekoch geworden sein».

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Für Kinder ab 14 Jahren!
  • pour enfants à partir de 14 ans

 

 

 

  • Für Kinder ab 5 Jahren!
  • pour enfants à partir de 5 ans

 

Samstag 31. Okt. / samedi 31 oct.

 

16 Uhr / h Farblabor / labo couleur

Leta Semadeni: Tamangur

(Rotpunktverlag)

Die bekannte Lyrikerin Leta Semadeni legt ihren ersten Roman vor: »Tamangur« erzählt von dem stillen Kind und seiner lebenstüchtigen Großmutter in einem Engadiner Bergdorf, das »nur ein Fliegendreck auf der Landkarte« ist. Der dritte Stuhl am Tisch ist leer, der Großvater ist jetzt in Tamangur.

»Tamangur ist eine Dorfgeschichte, berührend, ohne kitschig zu sein, witzig, ohne Überheblichkeit. Die Empathie für die Vielfalt des kleinen Lebens überträgt sich als Glück für die Leser.« Angelika Overath, NZZ am Sonntag.

Leta Semadeni schreibt vorwiegend Lyrik, romanisch oder deutsch, die sie selbst in die jeweils andere Sprache überträgt. Ihr Werk wurde mehrfach ausgezeichnet, 2011 mit dem Literaturpreis des Kantons Graubünden und mit dem Preis der Schweizerischen Schillerstiftung.

 

16 Uhr / h Fotostudio / studio photo

Marie Houriet: Coup de sac

(Société jurassienne d‘Émulation)

Disparaître, changer de vie, qui n’en a pas rêvé ?

« Coup de sac » explore les ressorts intimes de ces décisions sans retour, des rues de Genève aux pieds des pyramides en passant par l’Espagne franquiste. L’avis de recherche l’informait que Manuel Cortassa Pavón n’avait plus été aperçu depuis la mi-juin. Stupéfaite, Violaine reconnaît son psychiatre qui lui avait dit : « Je ne sais rien de votre vie, mais il est temps de donner un bon coup de pied dedans. »

Née en 1966, Marie Houriet a un parcours hétéroclite :

coopération au développement, assurances, théâtre,

défense des migrants, écriture – autant d’horizons qui

lui ont forgé un regard incisif et empathique.

« Coup de sac » est son deuxième roman.

 

16 Uhr / h Leseinsel / Îlot de lecture

Motel 18 (Editions G d‘Encre)

Patrick Amstutz et Romie Lie: « Face-à-côte »

A La Neuveville, situé au bord de la route : un motel

coincé entre la chaîne du Jura et le lac de Bienne, une

pizzeria « Chez Vincent », une station-service « Esso »… 18 chambres au confort honnête accueillent des clients de passage, des représentants de commerce, des familles et des rendez-vous discrets. Le décor est posé, comme une toile d’Edward Hopper. Depuis les années 60, chacune des chambres a vu se dérouler des histoires anodines, tristes, drôles, heureuses ou tragiques.

38 auteures et auteurs rendent hommage à ce lieu singulier, en inventant une histoire inspirée de rencontres banales, insolites, passionnées, voire improbables.

 

Et encore cette belle surprise: le livre que l'ACEL publie dans la collection Le cippe pour les 50 ans de la disparition de notre grand poète Francis Giauque (1934 – 1965) !

 

17 Uhr / h Farblabor / labo couleur

Monica Schwenk: Gogi

(pudelundpinscher)

Georg Schaffner alias Gogi arbeitet als Korrektor bei

einer Tageszeitung. Die politische und zivilgesellschaftliche

Lage verschlechtert sich zusehends. Es herrschen Mangel und Gewalt, Überwachung und Phrasendrescherei.

Monica Schwenk, 1961 geboren, studierte u.a. Altgriechisch, lebt in Basel und legt diesen Herbst ihren

ersten Roman vor.

 

17 Uhr / h Fotostudio / studio photo

Lecture et rencontre avec Arthur Brügger autour de L’Œil de l’espadon (Editions Zoé)

Charlie est poissonnier au Grand Magasin. De son

regard ingénu, il observe et agit dans ce temple de

la grande consommation : il évide, écaille, nettoie à

grande eau, dispose les filets méticuleusement pour

les clients. Performé, le texte vous plongera dans les

tréfonds de son univers, jusqu’au niveau zéro, l’étage-

poubelle, où finissent tous les déchets. Gants en

plastique recommandés.

Diplômé de l’institut littéraire suisse à Bienne, Arthur

Brügger publie ici son premier roman.

Arthur Brügger est d’origine genevoise et parle

français.

 

17 Uhr / h Leseinsel / Îlot de lecture

Buchpräsentation mit Lilly Keller,

Lesung Fredi Lerch

(Vexer Verlag)

Das literarische Porträt von Fredi Lerch zeigt eine der

grossen Künstlerinnen unserer Zeit, die bis heute, auch noch mit 86 Jahren, lustvoll ihre eigene Kreativität

auslebt. Eine Künstlerin die in den wilden 50er Jahren

in Bern wie Daniel Spörri, Jean Tinguely, Meret Oppenheim und viele andere Weggefährten ihren eigenen Weg suchte. Eine schöne, freche und emanzipierte Frau, die schon immer ihre ganz persönliche Meinung hatte und deren Werk es noch zu entdecken gilt. Es ist nie zu spät!

 

18 Uhr / h Farblabor / labo couleur

Noëmi Lerch: Die Pürin

(verlag die brotsuppe)

Die Gehilfin notiert sich alles, was sie nicht vergessen

will: von den Kühen, den Hühnern, der Arbeit im Kreislauf der vier Jahreszeiten. Die Pürin merkt an,

ergänzt, fragt nach, schliesst den Reissverschluss ihrer

Jacke bis unters Kinn. Lässt die Gehilfin machen. Man

sieht, wie die Pürin geht. Wie sie kommt, weiss man nicht. Sie ist dann einfach wieder da.

Noëmi Lerch beginnt 2008 das Studium am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel und studiert später an der Universität in Lausanne, wo sie 2015 mit einem Master of Arts abschliesst. Seit vier Jahren arbeitet sie saisonweise auf einem Bergbauernhof im Albulatal und schreibt. Seit 2014 tritt sie mit der Cellistin Sara Käser als Duo «Käser und Lerch» auf.

 

18 Uhr / h Leseinsel / Îlot de lecture

Les Ecrieurs: Interventions décapantes et inattendues

Les Ecrieurs, le collectif qui vous veut du bien, proposera

des textes inédits pour l‘edicion 2015. Les Ecrieurs? Des auteurs biennois d’horizons et de générations diverses, qui écrivent et répandent leur prose.

Avec:  Colin Bottinelli, Michael Brack, Tristan Donzé, José Gsell, Thierry Luterbacher, Antoine Rubin, Marina Skalova, Thierry Stegmüller

 

18 Uhr / h Corner

Lesungskonzertperformance

Pavel Schmidt: Befallener Leseschrott

(edition clandestin)

Musik mit Monsignore Dies, Rock’n Roll Trash

Der Künstler Pavel Schmidt liest aus seinem neuen

Buch: Befall. Krankheiten und Gesundheit sowie Kunst

und Naturwissenschaft stehen sich in einer spielerischen

Wechselbeziehung gegenüber. Die Auseinandersetzung

mit Modellen, die den Menschen, den Mensch

und den Mensch in dessen Welt erklären.

 

19 Uhr / h Farblabor / labo couleur

Ursula Pecinska: Hallgatás. Das Tagebuch der Krisztina (bilgerverlag)

Das »Tagebuch der Krisztina« ist ein Debüt der aussergewöhnlichen Art, berührt, wühlt auf, versetzt uns in eine andere Zeit. Hunderttausende haben den Roman

»Die Glut« von Sándor Márai gelesen und sich gefragt,

was Krisztina in ihr Tagebuch geschrieben hatte. Vielleicht dies. Und es steht in: »Hallgatás. Das Tagebuch

der Krisztina«. Und wenn nicht, so ist es doch eine betörend schöne Liebes- und Sehnsuchtsgeschichte aus

einer Zeit des Auf- und Umbruchs, der Sehnsucht und

des Fernwehs. Ursula Pecinska gelingt es, ein Geheimnis

zu lüften, ohne die Schönheit des Geheimnisses zu

verletzen.

Ursula Pecinska liest und unterhält sich mit

ihrem Verleger Ricco Bilger über Sehnsuchtsorte, Liebe

und die Kapverden.

Ursula Pecinska, geboren 1947 in Winterthur, lebt

nach längeren Aufenthalten in England, Kanada und

Polen seit 2000 in Blauen, Baselland.

 

19 Uhr / h Fotostudio / studio photo

Rencontre avec Christophe Büchi: Bienne et Fribourg – deux « modèles » de bilinguisme quelques réflexions sur la cohabitation des langues

(Editions Zoé)

Les villes bilingues de Bienne et de Fribourg ont ceci

en commun qu‘elles vivent quotidiennement le multilinguisme. Cette similitude cache toutefois de grandes différences. D‘abord, ce sont les Alémaniques qui forment la grande majorité à Bienne, alors que c‘est l‘inverse à Fribourg. Mais il y a des différences plus profondes. A Bienne règne en matière de multilinguisme une sorte de nonchalance bienveillante, alors qu‘à Fribourg, les relations sont traditionnellement plus tendues et plus passionnelles. Cela pourrait-il changer? Présentation de l’auteur, éventuellement appuyée par un powerpoint.

Christophe Büchi est Fribourgeois, de langue maternelle

allemande mais parlant un excellent français.

Le conférencier dédicacera ensuite Mariage de raison.

Romands et Alémaniques, une histoire suisse (Zoé,

2015).

 

19 Uhr / h Leseinsel / Îlot de lecture

Diskussionsrunde: Zur Zwischenzeit

Was lernt man eigentlich, wenn man Literarisches

Schreiben studiert? Fünf aktuelle und ehemalige Studierende des Schweizerischen Literaturinstituts in Biel zeigen erstmals öffentlich Texte aus dem Bewerbungsdossier für den Bachelor in Literarischem Schreiben.

Was davon ist inzwischen peinlich, was bleibt gültig?

Was also hat sich im Lauf des Studiums getan?

Moderiert wird das Gespräch von Francesco Micieli,

der als Mentor am Literaturinstitut arbeitet.

 

20 Uhr / h Leseinsel / Îlot de lecture

Motel 18 (Editions G d‘Encre)

Claude Darbellay: « Le 13 ? ça porte bonheur ?»

A La Neuveville, situé au bord de la route : un motel

coincé entre la chaîne du Jura et le lac de Bienne, une

pizzeria « Chez Vincent », une station-service « Esso »… 18 chambres au confort honnête accueillent des clients de passage, des représentants de commerce, des familles et des rendez-vous discrets. Le décor est posé, comme une toile d’Edward Hopper. Depuis les années 60, chacune des chambres a vu se dérouler des histoires anodines, tristes, drôles, heureuses ou tragiques.

38 auteures et auteurs rendent hommage à ce lieu singulier, en inventant une histoire inspirée de rencontres banales, insolites, passionnées, voire improbables.

 

20.30 Uhr / h Leseinsel / Îlot de lecture

Musik und Literatur:

Sebastian Steffen und Mathias Schmid

Sebastian Steffen promovierter Literat und Mathias

Schmid teilzeitanwesender Quasistudent bezaubern

mit ihren suizidalen Alltagsbetrachtungen. Die Presse

ist sich einig: IGNORIEREN!

Wenden auch Sie sich angewidert ab und nutzen Sie

die Zeit, um neue Leute kennenzulernen. Der Auftritt

geht bestimmt vorbei.

Das erste Buch von Sebastian Steffen erscheint 2016

im verlag die brotsuppe.

 

 

Unterstützt durch / soutenu par

 

 

 

 

  • Für Kinder ab 5 Jahren!
  • pour  enfants à partir de 5 ans

 

 

Redaktion Tiere besser verstehen:

Samstag, 31. Oktober, 16 - 17 Uhr

Cadavre exquis – zeichne die köstliche Leiche! Teilnehmen können Kinder und Erwachsene! Niemand wird ausgeschlossen!

Eine Stunde lang wird gezeichnet!

 

 

SCHULE FÜR GESTALTUNG BERN : BIEL | ECOLE D‘ARTS VISUELS BERNE : BIENNE

SALZHAUSSTRASSE 18 | RUE DE LA GABELLE 18

2503 BIEL | BIENNE

www.edicion.ch