das Programm | le programme

Sa|Sam 2.Nov.

11.00

Etage 1            d|f


„bieler altstadt portrait de la vieille ville de bienne“

Evelyn Meier-Favretto und Miriam Affolter stellen das Altstadtportrait vor. Es ist ein kurzweiliger, facettenreicher Guide für alle, die neugierig sind auf die Geschäfte, Orte und Persönlichkeiten des charmanten Quartiers und ihre Geschichten.


Evelyn Meier-Favretto und Miriam Affolter présentent le portrait de la vieille ville, qui est un guide pour tous qui souhaiteraient faire un tour dans ce charmant quartier, curieux d’en découvrir, ou d’en redécouvrir, les commerces, les lieux ou les personnalités, avec leurs histoires.

Etage 2            d


Ruedy Schwyn und Markus Waldvogel lesen aus: „Bilder der Bildung“, „Sag nichts zum grauen Reiher“, „alpha“ und „Gezeitenreibung“.

Ruedy Schwyn arbeitet seit 1989 als freischaffender Künstler in Nidau und als Dozent an der Schule für Gestaltung Biel:Bern. Es sind Installationen, Multimediaproduktionen, Performances, Bühnenbilder, Objekte, Malerei und Schreibstücke, die aus seinem Atelier kommen.

Markus Waldvogel arbeitet als Deutsch-, Philosophie- und Psychologielehrer. Als Publizist veröffentlichte er diverse Bücher zu Bildungsfragen, Philosophie und Literatur. Er ist Gründungsmitglied der BIELER PHILOSOPHIETAGE und leitet das Beratungsatelier PANTARIS.

11.30

Etage 1            d


Urs Dickerhof: „Mit dem Auge schreiben“

Urs Dickerhof lebt und arbeitet als Künstler und Autor in Biel. Von 1979 bis 2007 war er Direktor der Bieler Schule für Gestaltung, heute Schule für Gestaltung Bern und Biel.

„Mit dem Auge schreiben“ ist eine Sammlung von Texten über Kunst und Künstler, von Reflexionen über die Wirkung von Bildern und von Erinnerungen an Menschen, Ereignisse und Eskapaden.


12.00

12.30

Etage 3             d


Dominik Riedo: „Wörterbuch des Beelzebub“

Dominik Riedo, lebt und arbeitet als Schriftsteller in Bern, Kulturminister der Schweiz a. D.

„Devil’s Dictionary“ nannte Ambrose Bierce sein satirisches Wörterbuch, das 1911 erstmals erschien. Als Hommage an diesen Autor und das Genre hat Dominik Riedo mit dem „Wörterbuch des Beelzebub“ ein eigenständiges zynisches Werk für den deutschsprachigen Raum geschaffen, das grinsend darauf aufmerksam macht, wie verschieden man die Welt auch noch sehen könnte.

13.00

Etage 3            d|f


Vera Schindler-Wunderlich: „Dies ist ein Abstandszimmer im Freien. Gedichte“

Vera Schindler-Wunderlich, die Protokollantin aus Allschwil, hat das Auge einer Dichterin, das Abstandsauge. Diese Gedichte sind ein reiches Protokoll voller Entdeckungen; eine Tages- und Nachtmeerfahrt, die in ihrem phantastischen Mut heftig erfreut.

Dominique Destraz liest von ihm ins Französische übersetzte Gedichte von Vera Schindler-Wunderlich.

11.00

Etage 2             f


Jean-Pierre Rochat: „L'écrivain suisse allemand“

Jean-Pierre Rochat, écrivain et paysan, habite à la Bergerie de Vauffelin.

L'amitié improbable d'un paysan de montagne et d'un écrivain à succès. Entre l'amoureux des vaches et le Casanova des lettres, s'échangent les expériences de la vie de bohème ou montagnarde, nomade ou sédentaire, dans le style brut et généreux qui caractérise Jean-Pierre Rochat.

13.30

Etage 1             d


Francesco Micieli: „Mein Vater geht jeden Tag vier Mal die Treppe hinauf und hinunter“

Eine italienische Weihnachtsfeier im Emmental, ein Vater, der beim Treppensteigen die Sprache verliert, fiktive Lebensläufe, Lügen. Die „Grenzen unserer Sprache sind die Grenzen unserer Welt“ (Wittgenstein).

Francesco Micieli lebt seit 1965 in der Schweiz und arbeitet als Autor und Dozent an der Schule für Gestaltung Bern:Biel und an der Hochschule der Künste Bern.

14.00

Etage 2             f


Bernard Romy: „La Suze“

Bernard Romy nous parle de la Suze et de son importance pour le développement industriel de la région et en particulier pour Bienne. INTERVALLES présentera le numéro double que nous avions produit avec lui ainsi que le DVD sur le même sujet.

14.00

Etage 3             d


Dieter Zwicky: „Slugo. Ein Privatflughafengedicht“

Dieter Zwicky, der writer's writer aus Uster, verfügt über eine grosse Ausdrucks- und Gestaltungskraft. „Slugo“ ist eine hochkomische Erzählung vom Fliegen und Landen, vom Aufbrechen und Niemals-Ankommen. Und vom Kochen und Essen natürlich.

14.30

Etage 1            d


VerlegerInnen lesen: Ursi Anna Aeschbacher, Beatrice Maritz, Andreas Grosz

Die Verlegerinnen Ursi Anna Aeschbacher und Beatrice Maritz sowie der Verleger Andreas Grosz lesen aus eigenen Büchern und CDs: „Maschinenland“, „Gott im Gletscherspalt“, „für jetzt“, „Fahnenflucht mit der Lokalbahn“, „Der Zwilling unter dem Kirschbaum“.

15.00

Etage 2         d


Heinz Helle liest aus „Torben hat Glück“

Heinz Helle aus München, studierte Philosophie in München und New York und literarisches Schreiben in Biel. Im Frühjahr 2014 erscheint sein erster Roman „Der beruhigende Klang von explodierendem Kerosin“. Er lebt mit seiner Familie in Biel und liest aus seiner Erzählung „Torben hat Glück“.

15.30

Etage 3         d|it


Giuliana Pelli Grandini:

„Das Mumienkind | La mummia bambina“

Giuliana Pelli lebt und arbeitet als Schriftstellerin in Lugano und hat für dieses Buch 2005 den Schiller-Preis bekommen. Aus dem Italienischen übersetzt hat Gabriela Zehnder.


Die zehn als Einakter konzipierten therapeutischen Geschichten sind weit mehr als klinische Fälle: Es sind poetische Märchen, Tagebuchseiten und Theaterszenen in einem. Und gerade der Mut, die gängigen Schemen zu durchbrechen, verleiht den Texten ihre ganz spezielle Note.


Giuliana Pelli Grandini vive e lavora a Lugano. Per il libro La mummia bambina, tradotto da Gabriela Zehnder in tedesco, ha ottenuto il Premio Schiller, nell’anno 2005.

La mummia bambina si compone di dieci atti unici che sono nel contempo casi clinici e fiabe poetiche, pagine di diario e azioni teatrali. Ed è proprio il coraggio di rompere gli schemi a rendere il testo cosi speciale.

16.00

Etage 1         d


Hans J. Amman: „Bretter bohren“

Hans J. Ammann, Theatermacher als Intendant, Regisseur und Dramaturg (Basel, Freiburg i.Br., Konstanz, Berlin, Bonn, Biel/Solothurn), zur Zeit freischaffend, auch als Kolumnist und Essayist.

Er hat über Theaterautorinnen und -autoren, Theaterorte, über das Publikum und seine Arbeit geschrieben und sich in seinen Texten auch politisch und kulturpolitisch geäußert. Er liest aus „Bretter bohren“ sowie aus der im Frühjahr 2014 erscheinenden Sammlung seiner Kolumnen.

16.30

Etage 2         d


Max Christian Graeff und Pablo Haller: „Die Enden der Welt“

Doppelnummer des Literaturfanzines „das heft das seinen langen namen ändern wollte“ mit Texten und Collagen der Luzerner Autoren. In Biel liest Max Christian Graeff.

Er lebt in Kriens, ist Autor, Ghostwriter, Buchhersteller und Verleger (Romanfürsorge / Das fünfte Tier), singt bei den „Morlocks“ und bei „Canaille du Jour“ und arbeitet als Tagelöhner für Verlage und Institutionen.

17-18

Bar             d|f


Gesprächsrunde 1 | Table ronde 1: l‘importance des livres

Gesprächsrunde 1: Cédric Némitz, der Bieler Gemeinderat und Direktor von Bildung, Kultur und Sport spricht mit Verlegerinnen und Verlegern über das Lesen und Schreiben, über die Bedeutung von Büchern und kleinen Verlagen und über Verlagsförderung. Es moderiert Hans J. Ammann.


Table ronde 1: Cédric Némitz, Conseiller municipal de Bienne, Directeur de la formation, de la culture et du sport s‘entretient avec des éditrices et des éditeurs sur la lecture et l‘écriture, sur l‘importance des livres et des petits éditeurs, ainsi que sur l‘encouragement à l‘édition. Animateur: Hans J. Ammann.

18.00

Etage 1         d


Arno Camenisch: „Bündner Trilogie“

Arno Camenisch, der Bieler aus den Bündner Bergen, nimmt uns mit zur „Ustrinkata“ am Stammtisch gleich „Hinter dem Bahnhof“ auf der Alp „Sez Ner“.

Arno Camenisch schreibt auf Deutsch und Rätoromanisch Gedichte, Prosa und für die Bühne. Er lebt in Biel.

18.30

Etage 3         d


Michael Fehr: „Kurz vor der Erlösung“

Michael Fehr wurde für „Kurz vor der Erlösung“ mit einem der Literaturpreise des Kantons Bern ausgezeichnet und für den Franz-Tumler-Literaturpreis 2013 nominiert.

Er versammelt unterschiedlichste Menschen und Gruppen „kurz vor der Erlösung“. Getragen wird die Geschichte in „17 Sätzen“ von einer eigenwilligen, mutigen Sprache: Geduldig umkreist Fehr Zeile für Zeile und eben Satz für Satz seine Szenen und Figuren. So folgt man dieser vielstimmigen Erzählung, wie man es sonst nur von der Musik kennt. Ein Sprachkonzert!

19-20

Bar                 d


Gesprächsrunde 2 | Table ronde 2: Bücher verkaufen...

Bücherverkauf gehörte nicht zu den Aufgaben eines Verlages. Das haben die Buchhandlungen übernommen. Ist das heute, insbesondere für kleinere Verlage, anders? Daniel Thierstein (Buchantiquar), eine Buchhändlerin, ein Vertreter aus der Biobranche und Romeo Burkhalter von moxi diskutieren mit Verlegerinnen und Verlegern. Es moderiert: Beat Hugi


La vente de livres ne faisait pas partie des tâches originelles d‘un éditeur. Ce sont les librairies qui assument cette tâche. Cela a-t-il changé aujourd‘hui, notamment pour les plus petits éditeurs? Daniel Thierstein (bouquiniste), une libraire, un représentant des magasins bio et Romeo Burkhalter du moxi discutent avec des éditrices et des éditeurs. Animateur: Beat Hugi

20.00

Etage 1         d


Tel Aviv – Genova, zwei Mittelmeerstädte im Brennpunkt: Pavel Schmidt und Michael Guggenheimer im Gespräch mit Samuel Moser.

Pavel Schmidt lebt als Künstler in Biel und ist Kulturpreisträger der Stadt Biel 2013. Michael Guggenheimer arbeitet als Autor in Zürich.

Michael Guggenheimer, „Tel Aviv – Hafuch Gadol und Warten im Mersand“: Fünfzig Geschichten zur Stadt, bebildert, mit persönlichen Reisetipps des Autors.

Pavel Schmidt, „ Genova“: Rückeinblick in den sechsmonatigen Atelieraufenthalt des Künstlers mit Zeichnungen und essayistischen Aufzeichnungen.

Es moderiert Samuel Moser. Er ist Literaturkritiker und arbeitet am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel und ist Präsident der Stiftung Robert Walser, Biel.

21.00

Bar            d|f


Henri Roorda: „Mein Selbstmord | Mon suicide, Ein lauwarmer Planet mit Läusen | Mon sentimentalisme international, Le débourrage des crânes est-il possible, Das denkelnde Schilfrohr | Chroniques extraites des recueils Le roseau pensotant et A prendre ou à laisser.“

Vor fast einem Jahrhundert hat einer der subtilsten Humoristen und Denker der Westschweiz, Henri Roorda van Eysinga, seine schelmisch luziden, anarchistisch libertären Betrachtungen geschrieben. Übersetzt hat sie Yla von Dach.

Die Lesung wird musikalisch begleitet von Henry My Son.


Subtil humoriste, lucide observateur, anarchiste libertaire, l’auteur Suisse romand Henri Roorda a écrit ces chroniques malicieuses, prophétiques parfois, il y a presque cent ans. Yla von Dach les a traduites en allemand.

L’accompagnement musical de la lecture sera assuré par Henry My Son.

16.30

Etage 3        d


Thomas Santhori: „Miami 63“

Der Künstler Thomas Santhori kommentiert die Bilder seines neuen Buches „Miami 63“: „Jetzt habe auch ich ein Tattoo. Miami 63 steht auf meinem Arm. Und ich bin stolz darauf, wie ihr seht. Wie es dazu kam? Eine inspirierende Entdeckungsreise hat mich 2012 nach Miami geführt....“