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Eleonore Frey:

Unterwegs nach Ochotsk Engeler Verlag

Die Autorin erzählt in „Unterwegs von Ochotsk“ von Verlorenheit und Geborgenheit. „Eleonore Frey schafft eine Atmosphäre der Unruhe, indem sie ruhig und von Ruhe erzählt. Eine ganze Welt scheint dabei auf, vertrackt und einfach zugleich, jenseits von Klipp und Klar. Dieser Roman ist ein Juwel.“ (Martin Zingg, NZZ)

„Und noch etwas macht den besonderen Rang von Eleonore Freys Prosa aus: Sie ist, ähnlich wie diejenige Samuel Becketts, von einer ganz feinen, kaum merklichen Heiterkeit durchwirkt – wie alte Gemälde von Haarrissen. Durch diese Risse scheint jenes Licht herein, das die Figuren in «Unterwegs nach Ochotsk» für Augenblicke das Glück spüren lässt. Es ist da und schon wieder fort. Doch es genügt. Auch für uns als Leser.“  (Manfred Papst, NZZ am Sonntag)

SA

12.00

SO

12.00

Noëlle Revaz:

L’Infini Livre Edition Zoé

Noëlle Revaz a publié deux de ses textes chez Gallimard avant de confier aux Editions Zoé L’Infini Livre. Marchant sur les traces d’Orwell et de Bradbury, elle dépeint un monde futuriste devenu si superficiel que les livres, sujets médiatiques par excellence, ne sont plus ouverts par personne. Dans cet univers de surfaces, Jenna et Joanna, deux auteurs stars, sont amenées à braver la société et à renouer avec l’intimité des livres. Ecrit à l’imparfait, ce livre s’inscrit dans le futur pour décrypter notre présent.

SO

13.00

Amman befragt Moser:

Literaturkritik

Samuel Moser, Literaturkritiker und Dozent am Literaturinstitut in Biel, wird von Hans J. Ammann, dem ehemaligen Theaterdirektor Biel Solothurn, darüber befragt, was Literaturkritik ausmacht, wie sie sich im Laufe der Zeit verändert hat, wie sie wirkt und wie das Arbeiten als Literaturkritiker aussieht.

SO

14.30

Mirko Beetschen:

Schattenbruder bilgerverlag

Samuel Bach (37) hat alles, was es scheinbar zum Glück braucht: Er ist ein erfolgreicher Journalist und Architekturkritiker, lebt in einer Schweizer Großstadt, geniesst sein Singleleben, Kultur und einen kleinen Freundeskreis. Als er in angetrunkenem Zustand mit einem Unbekannten flirtet, nimmt sein Leben die falsche Abzweigung.

Der schüchterne Fremde entwickelt sich zum gnadenlosen Stalker. Samuel bleibt nichts anderes übrig, als den Spieß umzudrehen. Dabei macht er eine schockierende Entdeckung.

SO

15.30

Buchvernissage

Regina Dürig, Nadia Bader:

ARMOR | AMORE

Die Liebe als das grosse Hin- und Hergerissensein: Das grafische Album ARMOR | AMORE erzählt reduziert-poetisch von den Verbindungen und Kontrasten, die unsere (Sprach-)Bilder der Liebe widerspiegeln und zugleich infrage stellen. Die Autorin Regina Dürig (Biel) und die Illustratorin Nadia Bader (Bern) präsentieren das in limitierter Auflage (111 Exemplare) handgefertigte Buch mit einer Lesung und Ausstellung, in Gesprächen und bei Baumkuchen.

SA

17.00

Marie-Jeanne Urech:

Des accessoires pour le paradis / Requisiten für das Paradies bilgerverlag + Editions de l’Aire

Dans cette ville-là, les ingénieurs souffrent de dyscalculie, les infirnières sont fleuristes, les docteurs tombent malades, les balles de golf se volatilisent, les cigarettes n‘ont pas d‘odeur, les statistiques sont cruelles, les soeurs sont jumelles, les concierges commandent, les enfants s‘en vont, les yeux bruns s‘éteignent, l‘atmosphère est chimique, les chaussettes sont dépareillées, les mendiants démembrés, les restaurants ne servent qu‘une soupe, les prêtres tiennent les comptes, les mères dorment six jours d‘affilée, les robes sont en fleurs, le soleil disparaît et les tunnels n‘aboutissent jamais où on l‘espère.


Requisiten für das Paradies ist Medizin gegen jegliche Art der Langeweile, des Überdrusses und der Besserwisserei. Man muss schon in die glamourösen Zeiten eines Boris Vian oder Georges Perec zurückblättern, um auf einen Verwandten im Geiste Marie-Jeanne Urechs zu stossen. Oder, um mit Herrn Bürger zu sprechen: «Heute abend lade ich sie alle ins Cabaret ein. Sonnabend in den Zirkus! Und Sonntag in den Botanischen Garten!»

Michel Layaz:

La joyeuse complainte de l’idiot / Die fröhliche Moritat von der Bleibe Editions Zoé + verlag die brotsuppe

Michel Layaz publie de longue date aux Editions Zoé, et plusieurs de ses livres ont été traduits, notamment en italien. La Joyeuse complainte de l’idiot, traduit en allemand en 2014 par verlag die brotsuppe, est le récit d’un internat peu ordinaire raconté par un de ses pensionnaires. Là vivent des adolescents  un peu fous, un peu prisonniers, un peu délinquants, pour que soient révélées les « splendeurs » enfouies sous leurs défauts.


Die fröhliche Moritat von der Bleibe (übersetzt von Yla M. von Dach) handelt von vielleicht verrückten, vielleicht unangepassten oder trotteligen  Pensionären  und ebensolchem Personal in Madame Viviannes merkwürdigem Institut namens „Die Bleibe“. Bald erfährt man, dass „Die Bleibe“ durchaus nicht als Heim für Zurückgebliebene zu verstehen ist.

SA

16.00

SA

13.00

Irène Bourquin:

Der Fuchs ist ein Symboltier  Waldgutverlag

Irène Bourquin erzählt die Geschichte einer Liebe, rückwärts, in Zeitstufen, die in die Vergangenheit hinabführen und zurück in die Gegenwart. Die Schweizerin, deren Vorfahren 1923 wie durch ein Wunder das verheerende Erdbeben von Yokohama überlebt hatten, begegnet einem Landsmann, der einst im Fernen Osten seine zweite Heimat fand. Er steht zwischen den Kulturen, auch infolge seiner Ehe mit einer Japanerin. Die schicksalshafte Annäherung zweier Menschen, das Ja und das Nein – was in Japan kein Widerspruch ist.